Landschaft ohne Auftrag
Peter Bock-Schroeder (1913-2001) über die „Reporterlandschaft", seinen Weg zum Fotoreporter und sein Verständnis von Landschaftsfotografie jenseits der gefälligen Postkartenidylle.
Ein zeitloses Momentdokument von Peter Bock-Schroeder: Vier Jungen sitzen auf einem Holzzaun und beobachten fasziniert eine kleine Katze auf einem Zaunpfahl, während im Hintergrund eine imposante Windmühle emporragt. Insel Volendam, 1937, Holland.
Historische Fotografie
Insel Volendam, 1937
In den Straßen von Dublin entfaltet sich 1956 das ungeschönte Alltagskleben der irischen Hauptstadt. Peter Bock-Schroeder fängt mit seiner Kamera die raue Poesie des Arbeiterviertels ein: Zwischen hoch aufragenden Backsteinfronten und kopfsteingepflasterten Gassen wird der Gehweg zum Lebensraum für die Kinder der Stadt.
Irisches Arbeiterviertel
Straßenaufnahme Dublin, 1956
Inmitten der flirrenden Hitze der peruanischen Talara-Wüste hält Peter Bock-Schroeder das Zusammenspiel von menschlicher Technik und unbarmherziger Natur fest. Eine gewaltige Pipeline zieht sich wie ein eisernes Rückgrat schnurgerade durch die karge, schier endlose Sandlandschaft bis an den Horizont.
Ölpipeline Talara-Wüste
Industriefotografie Südamerika
Mit dramatischer Intensität hält Peter Bock-Schroeder das kontrollierte Abbrennen eines Zuckerrohrfeldes in Peru fest. Während dichte Rauchwolken und ein Funkenregen aus Asche den Himmel verdunkeln, reitet ein Mann stoisch auf seinem Pferd an den Schienen entlang, die das Feld begrenzen.
Brennendes Zuckerrohrfeld
Dramatische Momentaufnahme
Inmitten der endlosen Weite Alaskas führt eine karge Schotterpiste schnurgerade durch die einsame Tundralandschaft. Am Horizont zeichnen sich die massiven Antennen und Parabolspiegel einer entlegenen Radarstation scharf gegen den Abendhimmel ab.
Endlose Weite Alaskas
Zeit des Kalten Krieges
Dreizehn Jahre nach dem Ende der verheerenden Schlacht von Stalingrad besuchte Peter Bock-Schroeder 1956 als erster westdeutscher Fotojournalist die Sowjetunion. Seine Aufnahme vom Mamajew-Hügel zeigt ein frühes Denkmal, den Panzerturm eines T-34 auf einem Sockel, das stumm über die neu erbaute Stadt und die Weite der Wolga blickt.
Mamajew-Hügel Stalingrad
Historische Schwere
Im Jahr 1956 dokumentierte Peter Bock-Schroeder während seiner Reise durch die Sowjetunion auch die Allrussische Landwirtschaftsausstellung (WNSCh/VDNKh) in Moskau. Die eindrucksvolle Kulisse mit ihren monumentalen Pavillons im stalinistischen Prachtstil diente dem Sowjetregime als Schaufenster für den landwirtschaftlichen und industriellen Fortschritt.
Selbstdarstellung der UdSSR
Tauwetter-Periode.
Während seiner historischen Sowjetunion-Reise im Jahr 1956 dokumentierte Peter Bock-Schroeder die harten Arbeitsbedingungen auf den Erdölfeldern rund um Baku in Aserbaidschan. Seine Aufnahme porträtiert vier Arbeiterinnen, die mit Kopftüchern, Schwerstarbeitstauglichkeit und einfachen Handwerkzeugen wie Spitzhacken und Schaufeln auf dem unbefestigter Strasse stehen.
Würde der Frauen
Erdölfelder Aserbaidschan
Reporterlandschaft: Mehr als schöne Landschaft
Landschaft ohne Auftrag, und damit beginnt eigentlich auch schon das Problem für mich, etwas über diese Landschaftsfotografie zu sagen. Jeder Chefredakteur einer großen, aktuellen illustrierten Zeitschrift hat einen Horror vor sogenannten "Land und Leute"-Berichten.
Den Landschaftsfotografen einer illustrierten Zeitschrift gib es gar nicht. Daher ist auch für mich die Landschaftsfotografie so etwas wie eine Flucht aus der üblichen Bildreportage, allerdings, wenn schon Landschaft, dann "Reporterlandschaft" diesen Begriff prägte einer der versiertesten Illustriertenmacher. Er schließt die gebräuchliche Landschaftsfotografie aus, worunter nicht nur Sonnenuntergänge, Mondaufgang, Feld, Wald und Wiesenbilder zu verstehen sind, sondern auch die gemeinhin "schöne" Landschaft.
Der Weg zum Fotoreporter
Und trotzdem ist es für mich der beste Ausgleich zu meinem Beruf. Um Ihnen das besser verständlich zu machen, muss ich wohl sehr weit zurückgreifen. Wie also bin ich zum Fotografieren und zum Fotoreporter im besonderen gekommen: Angeboren ist mir vielleicht ein gutes Auge, das mir später eine ausgezeichnete fotografische Laufbahn ermöglichte. Ein Freund meiner Familie, der eine optische Begabung in mir entdeckt zu haben glaubte, brachte mich zu einem der renommiertesten Berliner Fotoateliers, dessen Leiterin Frau von Stengel war, dem Atelier Binder am Kurfürstendamm.
Das "Schulgeld" betrug 150 Reichsmark monatlich. Man konnte es durchaus als Bevorzugung auffassen, in diese vorzüglich geleitete Atelier als "Lehrling" eintreten zu dürfen. Von einem denn dennoch abzulegenden sogenannten Geschmackstest wurde niemand, auch ich nicht, entbunden, den ich Gottlob bestand. Ich möchte noch erwähnen, dass das Atelier so große Kollegen wie Erich Balg, Sonja Georgi, Hubs Flöter, Friedrich Aschenbräuch und Jo Niczky ausgebildet hat.
Nach einem regelmäßigen Turnus durfte ich Negativ- und Positivretusche üben und manchmal sogar bei Kinderfotos den Ablenkungskaschperl spielen, und auch mal Brötchen für den Herrn Operateur holen. Dieser Operateur erkannte doch wohl, dass ich zu etwa mehr Begabung hatte, als zu dieser Tätigkeit. Er riet mir, eine Fotoschule zu besuchen.
Die Bräuhaus-Schule und die erste Liebe zur Landschaft
Nach einigen Monaten Atelier Binder besuchte ich die Bräuhaus-Schule in Berlin, an der der bekannte Fotograf Erich Balg lehrte. Ihm habe ich eigentlich das bisschen technische Verständnis, das ich jetzt besitze, zu verdanken. Eine seiner Schulaufgaben zum Beispiel war, das millionenfach abfotografierte Brandenburger Tor mit einer ganz simplen Kamera anders zu sehen und aufzunehmen. Ich fotografierte durch die Beine der Schupos hindurch, eine seinerzeit noch außergewöhnliche Perspektive eines Fotografen, und ich bekam eine gute Note.
Von der Schule machte ich eine Studienfahrt nach Holland, und hier entdeckte ich zum erstmal meine Liebe zur Landschaftsfotografie. Ich war fasziniert von der ungeheuren Weite und Sauberkeit dieses Landes. Schneeweiß Wolkengebilde am blauen Horizont, blonde, gesunde Kinder mit Holzschuhen an den Füssen so sah ich die Insel Volendam. In dieser Zeit habe ich meiner Meinung nach die schönsten und besten Bilder gemacht. Es war meine erste Reportage die mir honoriert wurde.
Die unabhängigen Wanderjahre
Nach zweijähriger Schulzeit begannen meine Reisejahre. Ich besuchte Schweden, England und Belgien. Für die Vorkriegszeit waren das halbe Weltreisen, die mir von der menschlich und fotografischen Seite sehr viel gegeben haben.
Reisen sind ja sowieso für einen Fotografen das beste Fortbildungsmittel. In diesen Jahren konnte ich noch experimentieren und so fotografieren, wie es mir Spaß machte. Ich hatte Zeit, es stand das "eiserne Muss" nicht hinter mir, der Broterwerb war noch Nebensache.
Ich war nur mit meiner Kamera verheiratet, und ich habe diese meine unabhängigen Wanderjahre in meiner fotografischen Laufbahn am meisten genossen.
Zurück zur Reporterlandschaft
Zurück zur Reporterlandschaft. Wie ich sie verstehe, bietet sie sich überall an. Sie ist nicht unbedingt an ein bestimmtes Licht gebunden, auch an keine Jahreszeit. Die armselige X-Street in Dublin gehört z.B. genauso zur Landschaft wie die herkömmliche "Grünen Insel-Bilder".
Talara, Peru: Pipelines statt Postkartenmotiv
Die Pipelines in der Wüste von Talara im Norden Perus haben für mich mehr Symbolgehalt als das sicher sehr pittoreske Bild der Ölstadt Talar. Natürlich habe ich als Auftrag die besondere Atmosphäre dieser heissen Wüstenstadt mit ihren bildschönen Kreolinnen, den vegetierenden Indios, zu denen der superfeudale amerikanische Club mit Swimmingpool in krassem Gegensatz steht, einzufangen versucht. Und dennoch erschienen mir diese in die Unendlichkeit verlaufenden Pipeline markanter.
Alaska: Die Radarstation an der Tundra
Für Alaska lautete der Auftrag, einen umfassenden Bildbericht über die deutschen Auswanderer sowie über die militärische Abwehrbereitschaft dieser westlichen Flanke des nördlichsten Punktes des amerikanischen Kontinents herzustellen. Der Besuch einer Radarstation in Alaska ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden.
Aus erklärlichen Gründen wird man x-mal von den verschiedensten militärischen Sicherheitsstellen überprüft, bis dann endlich die Genehmigung erteilt wird. So verlockend die Aufgabe schien, so enttäuscht war man von dem optisch Gebotenen. Die eigentliche Funktion einer solchen Radarstation - das berühmte Güte Auge, vielleicht ist es auch rot oder blau, ist fotografisch nicht einzufangen. Was also tun?
Nachdem man sich überzeugen konnte, dass Unterkunft und Verpflegung dieser ausgesuchten Spezialsoldaten vorzüglich, wenn auch nicht ganz nach meinem Geschmack sind, trottet man gelangweilt durch die nähere Umgebung, immer ein wenig ängstlich nicht gegen die strengen Vorschriften zu verstossen, um plötzlich aus einem bestimmten Blickwinkel heraus den Kontrast zwischen der unendlich weiten, öden Tundra und einer supermodernen militärischen Anlage zu erfassen.
Dieses Foto dokumentiert die Einsamkeit und Trostlosigkeit der Landschaft, in der diese supermoderne militärische Abwehranlage, die optisch selbst nicht viel hergibt, steht. Nach meiner Meinung macht dieses Bild den Begriff der Reporterlandschaft besonders klar. Wahrscheinlich würde es keinem Amateur-Landschaftsfotografen einfallen, diese triste Gegend aufzunehmen - höchstens einem Spion.
Stalingrad: Die Mamai-Höhe 102
Ähnlich verhält es sich mit dem Foto von der so berühmt gewordenen Mamai-Höhe 102 bei Stalingrad. Nachdem Stalin 1945 Anweisung gab, die Stadt Stalingrad aus Prestige-Gründen völlig neu aufzubauen, war es schwer, auch nur Etwas zu finden, das an die vielleicht größte Tragödie des Zweiten Weltkrieges erinnerte.
Ich hatte Ruinen vermutet und fand eine Stadt, in der ich trotz eifrigsten Suchens nur im üblichen Zuckerbäcker-Stil aufgebaute Häuser und eine von Ostdeutschland geschenkt, aber angeblich nicht gut funktionierende Sternwarte, in der ich den original russischen Stalingrad-Film zu sehen bekam, entdecken konnte.
Aufgewühlt von diesem erschütternden Dokumentarbericht fuhr ich mit einem Taxi zu der erbittert umkämpften Traktorenfabrik, und daran anschliessend zu der Mamai-Höhe, die die traurige Berühmtheit erlangt hat, das Blut von tausenden Soldaten beider Seiten aufgesogen zu haben. Es ist erstaunlich, nichts erinnert mehr an die grosse Schlacht, außer einer Panzerkuppel auf einem steinernen Sockel und einer Inschrift.
Dieses Foto ist für mich Stalingrad. Sicher kann man eine sehr viel schönere Aufnahme von der Wolga machen, aber mir bot sie sich so dar, ein wenig grau und unheimlich, da ich wusste, welch bedeutende Rolle sie in zugefrorene Zustand im Winter 42/43 gespielt hat.
Ich bin nach meiner Rückkehr aus Russland oft gefragt worden, wie es denn "drüben" wirklich sei, ob es alte oder neue Taxis gäbe, ob Omnibusse und Friseurläden, ob es Modehäuser gäbe, Fotoateliers, freundliche Polizisten, Eis am Stiel usw. Alle diese Fragen versuchte ich, nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.
Der russische Mensch und die Landschaft Moskau
Aber eine Frage wurde mit besonderer Eindringlichkeit gestellt: Wie ist der russische Mensch? Ist er höflich und freundlich, charmant oder barsch? Ist er aufgeschlossen? Nach langem Überlegen hatte ich zum Schluss doch immer nur eine Antwort, nämlich, dass der Mensch von der Landschaft, in der er lebt, geprägt wird.
Das trifft ganz besonders auf Russland zu. Die Aufnahme von der Masse Mensch in der ständigen Moskauer Landwirtschaftlichen Ausstellung ist, so widerspruchsvoll es klingen mag, für mich ein Landschaftsfoto. Schau man die Gesichter an, so bietet sich einem Russland dar, wie man es sich vorstellt Soldaten, Bauern, Städter, es ist sehr viel Chruschtschow drin in diesen Leuten.
Betrachtet man aber die andere Hälfte dieses Fotos so könnte man meinen, eine zuckerübergossene, falsch verstandene Kulisse der Antike vor sich zu haben. Dieser unerhörte Gegensatz ist für mich Landschaft Moskau, eine organisierte, künstliche Landschaft.
Zur Methode: Auge statt Ausrüstung
Für die Landschaftsfotografie sind nicht unbedingt Spezialkameras oder sehr teure Fotoausrüstungen notwendig. Hier kommt es in der Hauptsache auf die Auffassung, auf das Auge an. Genauso wenig muss man, um Landschaftsbilder zu machen, um die halbe Welt fahren.
Eine Straße, die man x-mal begangen hat, und die einem nie sonderlich interessant erschien, kann plötzlich ein reizvolles Motiv sein, wenn man sie einmal ganz bewusst betrachtet. Genauso, wie sich der Geschmack im Laufe der letzten Jahrzehnte z.B. in punkto Malerei verändert hat, so hat er sich auch in der Fotografie geändert, und ganz besonders in der Landschaftsfotografie.
Die „gestörte" Landschaft
Ich versuche immer irgendetwas Zusätzliches in der Landschaft festzuhalten. Denn, wie ich schon sagte, die Reporterlandschaft ist nun einmal keine "Weiden am Bach", keine "Birken im Nebel" usw., sie ist vielmehr eine "gestörte" Landschaft.
Denn ebenso, wie die Landschaft die Menschen prägt, hierfür könnte man zahllos Beispiele aufzählen, drückt auch der Mensch der Landschaft seinen Stempel auf. Er baut in die unberührteste Berggegend Zahnrad- und Seilbahnen, er lässt ganze Landstriche in den Fluten eines Stausees versinken, er zerstört die Harmonie einer Hügellandschaft durch Bergwerke und Fördertürme usw., usw.
Für uns ist die technisierte Landschaft bereits zu einem Bild der Gewohnheit geworden, und man sollte nicht unbedingt nach einem Fleckchen Erde frei von allen Spuren menschlicher Aktivität suchen, denn es ist die von Menschenhand veränderte Landschaft, die uns immer wieder Neues bieten kann, die uns immer wieder faszinierende Motive zeigt.
Natürlich gibt es auch noch die liebliche Landschaft, wie man sie seit Hunderten von Jahren kennt, die aber inzwischen etwas Steriles bekommen hat.
Bildaufbau und Schärfe
Das Reporter-Landschafts-Bild soll jedoch mehr sein, als nur hübsch anzusehen, es soll etwas aussagen. Das aufzunehmende Objekt, sei es im Vorder-, Mittel- oder Hintergrund, sollte scharf sein. Nehmen wir z.B. den Panzer in Stalingrad. Er steht in der Mitte des Bildes allein, um ihn herum eine graue Landschaft, die durch keinen Bildschnitt im Vordergrund abgemildert ist.
Oder eine x-beliebige Straße, die ölverschmiert in der frühen Morgensonne romantisch und doch sehr realistisch aussehen kann. Oder ein Wald von Fernsehantennen, und die gibt es bestimmt heute überall, kann das Bild einer verträumten Kleinstadt vollkommen zunichte machen. Für Farbfilm ist diese Art Fotografie besonders geeignet, da die übliche Tendenz zu Kitsch, die bei der blumigen Landschaftsfotografie sehr leicht gegeben ist, vollkommen fehlt.
Schlusswort
Ich will und kann keinen Lehrer für Amateur Fotografen abgeben. Meine persönliche Meinung kann nur heißen: Wer gut "sehen" kann, wird auch das schöne, ansprechende Landschaftsbild zustandebringen.
Als Abschluss möchte ich einen Meister der Landschaftsfotografie zu Worte kommen lassen: "Die Fotografie von heute gebärdet sich aggressiv und bevorzugt die lauten Töne. Man nimmt, was sich der Kamera anbietet, und vor allem, wie es sich anbietet. Der Inhalt eines Fotos wird hoch bewertet, je hässlicher er ist, desto höher.
Der Mensch in allen Lebenslagen dominiert. Die herrliche Feinheit in der Fotografie, ihre Präzision, wird der Grobheit unsauberer Technik geopfert. Je grober das Korn, desto aufdringlicher die Wirkung. Die Tendenz der herausfordernden Fotografie ist theatralisch. Man spielt zornige Aggression. Verständlich, dass in ihr das Bild der Landschaft keinen Platz mehr hat."
Abmildernd dazu würde ich sagen, nicht theatralisch sondern realistisch, nicht niedlich und verspielt, sondern ungestellt und ehrlich, wie sie sich gibt, sollte die Landschaft fotografiert werden.
Peter Bock-Schroeder (1913–2001)
Fotoreporter, der das 20. Jahrhundert nicht nur beobachtete, sondern visuell interpretierte. Seine Karriere führte ihn von den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs bis in politische und soziale Randzonen weltweit, stets geprägt von einem Grundsatz: Fotografie als Mittel der Aufklärung, nicht der Dramatisierung.
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Bock-Schroeder steht für die Verbindung von dokumentarischer Fotografie, historischer Verantwortung und kultureller Bildung. Jans Bock-Schroeder bewahrt und erschließt das fotografische und schriftliche Erbe seines Vaters Peter Bock-Schroeder für neue Generationen.
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