Über uns

Sammlung Bock-Schroeder

Wer wir sind, und warum dieses Archiv existiert

Die Sammlung Bock-Schroeder ist keine gewöhnliche Galerie. Sie ist das direkte Erbe außergewöhnlichee Lebenswerke: das fotografische Archiv von Peter Bock-Schroeder (1913–2001), einem der bedeutendsten deutschen Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts, und das Archiv von Ingeborg Bock-Schroeder die für ihre Mode- und Porträtfotografie sowie Dokumentationen des Jetsets bekannt wurde.

Seit dem 19. Februar 2001 wird dieses Archiv Peter Bock-Schroeder von Jans Bock-Schroeder, dem Sohn des Fotografen, kuratiert, bewahrt und der Welt zugänglich gemacht. Was als persönliche Verantwortung begann, ist heute eine internationale Institution für Fine-Art-Photography mit Werken in Museumssammlungen auf zwei Kontinenten.

Das fotografische Erbe sowie sämtliche Arbeiten von Ingeborg Bock-Schroeder werden durch Dorothea Schroeder betreut und verwaltet. Für Presseanfragen, Koordination und Organisation von Interviewterminen ist Dorothea Schroeder die zentrale Ansprechpartnerin

„Jedes Bild, das wir bewahren, erzählt eine Geschichte, die nicht verloren gehen darf." — Sammlung Bock-Schroeder, 2026
Gegründet
2001, München
Archiv PBS
Jans Bock-Schroeder
Fotograf
Peter Bock-Schroeder (1913–2001)
Institutionelle Ankäufer
MFAH Houston & Fürstl. Sammlungen Liechtenstein
Archiv IBS
Dorothea Schroeder
Fotografin
Ingeborg Bock-Schroeder

Peter Bock-Schroeder: Der Fotograf

Peter Bock-Schroeder (30. November 1913 in Hamburg, 19. Februar 2001 in München) war ein deutscher Fotojournalist und Vertreter der humanistischen Fotografie. Er verstand Fotografie nicht als Kunstform, sondern als Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit.

Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der humanistischen Fotografie im deutschsprachigen Raum. Seine Arbeit betont nicht das Spektakel, sondern das Subtile, den Blick für das Unsichtbare im Sichtbaren. Er glaubte an die Ehrlichkeit des Lichts und arbeitete mit einer Geduld, die heute selten geworden ist: warten, beobachten, festhalten.

Bock-Schroeder lehnte jede Form von Inszenierung ab. Seine Kamera war kein Werkzeug der Ideologie, sondern der Aufklärung. Er fotografierte Menschen mit Respekt, niemals voyeuristisch, und verschaffte sich Zugang zu Kontexten, die anderen Fotografen seiner Ära verschlossen blieben: der Sowjetunion der Nachkriegszeit, dem indigenen Amerika, dem Kriegsgebiet Nordafrika, den politischen Kulissen des Nahen Ostens.

„In einer Zeit, in der Bilder massenhaft entstehen und ebenso rasch verschwinden, wirkt Bock-Schroeders Werk fast wie ein Gegenentwurf. Seine Fotografien fordern Verlangsamung." — Jans Bock-Schroeder, Collection Bock-Schroeder

Stil und Methode: Präzision als Haltung

Bock-Schroeder arbeitete mit analogen Kameras: Rolleiflex (primäres Werkzeug), Leica und später Hasselblad. Er bevorzugte Agfa-Filme niedriger Empfindlichkeit (25–50 ASA). Diese technische Disziplin zwang ihn zu exakter Belichtung und ruhiger Beobachtung.

Seine Kompositionen sind klar, symmetrisch, strukturiert. Sein Stil war faktisch und würdevoll. Im Gegensatz zu vielen Zeitgenossen suchte er keine Sensation, sondern Stillstand im Augenblick — das leise Momentum des Realen.

Jahr Serie / Reportage Bedeutung
1939–45 Afrika-Korps, Nordafrika Kriegskorrespondent unter Erwin Rommel; prägt dokumentarischen Blick
1952–54 Bolivien & Peru Soziale Umbrüche in Südamerika; Amazonas-Überlebensreportage, Cabo Blanco
1956 The Soviets — UdSSR (11 Republiken) Erste westdeutsche Fotoreportage in der Nachkriegs-Sowjetunion. Basis des Fotobuchs 2026
1956 Suez-Krise (beide Fronten) Einzigartiger binationaler Blickwinkel: israelische und ägyptische Positionen
1956 Celilo Falls, Oregon (MFAH) Indigenes Lachsfischen der Chinook, heute in der Sammlung des Museum of Fine Arts Houston
1959 Alaska: Air Defense Command US-Arktisverteidigung im Kalten Krieg; seltener militärischer Zugang
1960 Haus Doorn: Kaiser Wilhelm II Dokumentation des kaiserlichen Exils vor der Museumstransformation
1972 Olympische Spiele München Sportliche Euphorie und das Olympia-Attentat, zwei historische Momente
1962–90 Kulturelle Elite Europas Porträts: Willy Brandt, Herbert von Karajan, Gunter Sachs, Brigitte Bardot, Otto von Habsburg, Silvia Sommerlath

Ingeborg Bock-Schroeder: Die Fotografin

Ingeborg Bock-Schroeder ist eine renommierte deutsche Fotografin, geboren in Bochum. Ihre Karriere als freischaffende Porträt- und Modefotografin begann in den 1950er Jahren in München. Sie wurde für ihre Arbeit für die Magazine Stern, Quick und Bunte bekannt und gilt als eine der bedeutendsten deutschen Fotografinnen der Nachkriegszeit.

Am 23. April 2026 feierte die Fotografin ihren 90. Geburtstag, ein Anlass, der den Blick auf ein Werk lenkt, das die Ästhetik der Nähe in einer Ära der Distanz etablierte. Sie lebt heute im Chiemgau in Oberbayern.

Karrierebeginn
München, 1950er Jahre
Magazine
Stern, Quick, Bunte, Geo
Prominente porträtiert
Über 30 bekannte Persönlichkeiten
Wohnort heute
Chiemgau, Oberbayern

Von Bochum nach München: Der Beginn einer Karriere

Ingeborg Bock-Schroeder wurde in Bochum geboren und zog 1959 im Alter von rund 20 Jahren nach München, um ihre Ausbildung zur freischaffenden Fotografin weiterzuführen. Bereits in diesem ersten Jahr gelang ihr ein entscheidender Coup: Sie fotografierte Models am Tegernsee und bot das Bild dem Münchner Newsmagazin mit den Worten an: „Ich habe ein Titelbild für Sie." Das Magazin veröffentlichte es, der Beginn einer beeindruckenden Karriere.

„Fotografie passiert lange bevor man auf den Auslöser drückt." - Ingeborg Bock-Schroeder

Fotografin der Bonner Republik: Prominente, Politiker und Künstler

Für die Magazine Quick, Stern und Bunte fotografierte Bock-Schroeder die gesamte Breite der deutschen Showbusiness-Elite. In ihrem Barn-Studio nahe München vor den Toren der Stadt gaben sich die Stars die Klinke in die Hand.

Porträtierte Persönlichkeiten (Auswahl)

Film Senta Berger, Heinz Rühmann, Gerd Fröbe
Ikonen des deutschen Nachkriegskinos, porträtiert in vertrauensvoller Atmosphäre im Barn-Studio
TV/Film Hildegard Knef, Ruth Maria Kubitschek, Hannelore Elsner, Christine Kaufmann, Lorio, Curd Jürgens
Prägende Frauenfiguren der deutschen Filmgeschichte, Bock-Schroeder war bekannt für ihre besondere Sensibilität gegenüber weiblichen Sujets
Musik Udo Jürgens, Heino, Roberto Blanco
Udo Jürgens fuhr die junge Fotografin einst zu einem Shooting auf der Autobahn, er war damals noch unbekannt
Wirtschaft Allianz-Finanzdirektor, Dr. Jannott (Münchener Rück)
Sie ließ Dr. Jannott, den Chef der Münchener Rück, Papierschiffchen in einem Brunnen treiben, und verwies einen Allianz-Direktor des Sets wegen eines unvorteilhaften Haarschnitts
Politik Willy Brandt, Franz Josef Strauß, Michail Gorbatschow
Willy Brandt unterschrieb ihren Pass (und entwertete ihn damit), Gorbatschow traf sie zufällig am Münchner Flughafen, sie fotografierte ihn und plauderte über den Zustand der Welt

Bildsprache und Methode

Bock-Schroeder verfolgte einen Ansatz, der sich radikal von der dokumentarischen Strenge ihrer Zeitgenossen abhob. Sie verlangte von den Kapitänen der Industrie und des Showbusiness nicht weniger als die Preisgabe ihrer öffentlichen Rolle. Erst wenn das Gegenüber seine Scheu verloren hatte, drückte sie auf den Auslöser.

Ihr Fokus lag dabei besonders auf Frauen und Kindern, Motiven, denen sie sich mit einer Zärtlichkeit näherte, die niemals ins Kitschige abglitt. Diese Sensibilität für das Zwischenmenschliche wurde im privaten Raum geschärft: Innerhalb von weniger als sieben Jahren zog sie vier Kinder groß.

Modefotografie: Der kulturelle Aufbruch der 1960er

Die 1960er Jahre waren ein Jahrzehnt des beispiellosen kulturellen Wandels, und Bock-Schroeder stand mitten darin. Die Edition „Modefotografie 1960", entstanden in Grünwald bei München, dokumentiert diesen Übergang von der steifen Silhouette der Nachkriegszeit zur modernen Eleganz der frühen Sechziger. Das Fotomodell Eleonora „Lo" Sachs präsentierte die Kreationen von Designer Werner Wunderlich mit mondäner Ausstrahlung und modernem Selbstbewusstsein.

Paris 1955: Straßenfotografie mit der Rolleiflex

Im Jahr 1955 begleitete die damals rund 19-jährige Fotografin, noch unter ihrem Mädchennamen Ingeborg Geißler, das Ensemble des Bochumer Schauspielhauses nach Paris. Theaterleiter Hans Schalla führte Jean-Paul Sartres „Le Diable et le Bon Dieu" (Der Teufel und der liebe Gott) im renommierten Théâtre Sarah Bernhardt auf.

Mit ihrer Rolleiflex und in Begleitung eines jungen Dramaturgen, den sie im Theater kennengelernt hatte, erkundete sie das Pariser Stadtleben: die 222 Stufen der Rue Foyatier hinauf zur Sacré-Cœur, die Boote auf der Seine, die enfants de Paris auf den Stufen der Boulevards. Die Fotografien dokumentieren das Pariser Alltagsleben von 1955 mit einer Intimität, die professionellen Reisereportern oft fehlt.

Das Erbe: Fotografie als tiefenpsychologisches Zwiegespräch

Heute, in ihrem zehnten Lebensjahrzehnt, lebt Ingeborg Bock-Schroeder im oberbayerischen Chiemgau. Ihr Archiv, das auf Portalen wie bockschroeder.com und fotografiekunst.com wissenschaftlich und kuratorisch aufgearbeitet wird, dokumentiert eine verschwindende Welt.

Es ist ein Zeugnis der Ära, in der Porträtfotografie noch ein tiefenpsychologisches Zwiegespräch war und kein flüchtiges Produkt der digitalen Selbstinszenierung. Wenn man ihr Werk heute betrachtet, erkennt man eine Beständigkeit, die über die Jahrzehnte hinweg Bestand hat: die Überzeugung, dass ein Bild nur dann Wert besitzt, wenn es eine Verbindung herstellt, die über das Visuelle hinausgeht.

„Ingeborg Bock-Schroeder hat das Antlitz der Bundesrepublik nicht bloß abgelichtet; sie hat es in seiner menschlichen Verletzlichkeit sichtbar gemacht." - Chiemgau Index, März 2025

Ingeborg und Peter Bock-Schroeder: Zwei Bildsprachen

Die Biografie von Ingeborg Bock-Schroeder ist untrennbar mit der ihres Ehemannes, dem Fotojournalisten Peter Bock-Schroeder (1913–2001), verknüpft. Doch während er die Weltpolitik in harten Kontrasten und oft kühlen Kompositionen festhielt, entwickelte Ingeborg eine eigenständige, weichere Bildsprache.

Er hatte sie kritisch herausgefordert. In gemeinsamen Aufträgen überließ er ihr mitunter galant den Vortritt, und kritisierte sie dann, sie fotografiere zu feminin. Manchmal war er mächtig stolz auf sie: etwa für ihr Foto vom 78 Meter hohen Turm des Münchner Flughafens, das sie mit großer Überwindung aus schwindelnder Höhe geschossen hatte und das die Anerkennung von Ministerpräsident Franz Josef Strauß einbrachte.


Jans Bock-Schroeder: Der Kurator

Jans Bock-Schroeder wuchs als Sohn zweier Fotografen auf. Sein Vater Peter Fotojournalist, seine Mutter Ingeborg Fotografin. Fotografie war kein Beruf in dieser Familie, sie war eine Sprache, in der die Welt beschrieben wurde.

Nach dem Tod seines Vaters am 19. Februar 2001 übernahm Jans das fotografische Erbe und gründete die Collection Bock-Schroeder als professionelle Institution zur Bewahrung, Erforschung und Vermittlung dieses Nachlasses. Was folgte, war mehr als Archive Management: es war die Aufgabe, ein Werk, das sechs Jahrzehnte historische Realität eingefangen hatte, für die Nachwelt zu retten.

Sein konzeptuelles Projekt „Bock-Schroeder by Bock-Schroeder", 33 Arbeiten, entstanden 2011 in Paris, bei denen er Originalabzüge seines Vaters mit der Leica des Vaters an historisch bedeutsamen Orten re-fotografierte — wurde 2011 an der Paris Photo Fair im Grand Palais präsentiert. Ein Akt des Dialogs zwischen zwei Generationen, zwei Zeiten und einer gemeinsamen visuellen Sprache.


Unser Auftrag: Bewahren. Erforschen. Vermitteln.

Die Collection Bock-Schroeder arbeitet nach einem klaren dreistufigen Mandat, transparent, präzise und mit globaler Reichweite.

Die drei Säulen der Collection

Bewahren
Authentifizierung, Katalogisierung und physische Sicherung jedes Werkes. Hochauflösende Digitalisierung der Negative für dauerhafte Archivierung. Provenienzpflege: Jedes Werk erhält ein dreistufiges Sicherheitszertifikat (COA, Blockchain, Hologramm). Kein Originalwerk verlässt die Collection ohne vollständig dokumentierte Provenienz.
Erforschen
Wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk: Kooperationen mit Universitäten und Archiven, Forschungszugänge für Historiker und Kuratoren. Hunderte unpublizierter Negative aus sechs Jahrzehnten stehen auf Anfrage zur Verfügung. Die Collection versteht sich als primäre Forschungsquelle für die Dokumentarfotografie des 20. Jahrhunderts.
Vermitteln
Kuratierte Ausstellungen, Buchprojekte und limitierte Editionen mit Echtheitszertifikat. Exklusiver Vertrieb über Collection Bock-Schroeder, einziger autorisierter Anbieter weltweit. Institutionelle Kooperationen mit Museen und Privatsammlern. Das Fotobuch „The Soviets" 2026 ist der aktuell bedeutendste Vermittlungsschritt.

Für Sammler, Forscher und Kuratoren

  • Limitierte Fine-Art-Editionen mit dreistufigem Echtheitszertifikat (COA, Blockchain, Hologramm)

  • Provenienzgeprüfte Originalabzüge, Vintage Prints (12.000–25.000 USD)

  • Kuratierte Ausstellungen und Buchprojekte weltweit

  • Digitale Archivzugänge für Museen und Forschungseinrichtungen auf Anfrage

  • Exklusiver Vertrieb durch Collection Bock-Schroeder, einziger autorisierter Anbieter weltweit


Meilensteine der Collection: Eine Zeitleiste

Von der Gründung 2001 bis zum Fotobuch 2026, die wichtigsten Stationen der Collection Bock-Schroeder.

2001
Gründung der Collection Bock-Schroeder
Peter Bock-Schroeder stirbt am 19. Februar 2001 in München. Sein Sohn Jans Bock-Schroeder übernimmt das fotografische Erbe und gründet die Collection Bock-Schroeder als professionelle Institution. Beginn der systematischen Inventarisierung: Tausende Negative, Vintage Prints und Pressefotos aus sechs Jahrzehnten werden erstmals vollständig erfasst.
2003–2008
Provenienzstrategie & erste institutionelle Ankäufe
Aufbau einer strengen Provenienzstrategie: Jede Fotografie wird authentifiziert, katalogisiert und mit Zertifikaten versehen. Erste institutionelle Ankäufe durch das Museum of Fine Arts Houston (MFAH), darunter die historisch bedeutsame Celilo-Falls-Serie von 1956, sowie die Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein. Diese Ankäufe begründen den akademischen und kuratorischen Rang des Archivs.
2010
Visual Independence: Das digitale Portal
Jans Bock-Schroeder gründet Visual Independence als dediziertes Online-Portal für seltene Fine-Art-Fotografien. Gleichzeitig beginnt die systematische Hochauflösungsdigitalisierung des Negativarchivs. Visual Independence wird zu einer der ersten deutschen Onlineplattformen, die Fine-Art-Photography mit tiefem redaktionellen Kontext verbindet. Redaktionelle Anerkennung durch L'Œil de la Photographie.
2011
Paris Photo Fair: Grand Palais
Internationaler Durchbruch
Auf Einladung des renommierten Pariser Fotohändlers Serge Plantureux (Galerie Vivienne) präsentiert Jans Bock-Schroeder 33 konzeptuelle Arbeiten der Serie „Bock-Schroeder by Bock-Schroeder" erstmals der Weltöffentlichkeit, an der Paris Photo Fair 2011 im Grand Palais, der bedeutendsten Fotomesse der Welt. Die Werke entstanden durch Re-Fotografie von Originalabzügen des Vaters mit der Leica des Vaters an historischen Pariser Orten.
2012–2020
Archivausbau & internationale Präsenz
Sukzessiver Aufbau der internationalen Plattformstrategie: bock-schroeder.com (englisch), photography-collectors.com und soviet-union.com. Erweiterung des Archivzugangs für internationale Museen und Forschungseinrichtungen. Aufbau des dreistufigen Authentifizierungssystems (COA, Blockchain, Hologramm).
2025
Vorbereitung: Fotobuch „The Soviets"
Intensivphase der kuratorischen Arbeit am Fine-Art-Fotobuch „The Soviets": Selektion, Sequenzierung und redaktionelle Kontextualisierung von 90 Aufnahmen aus Originalnegatives der historischen UdSSR-Reportage von 1956. Das Werk wird als das bedeutendste Einzelprojekt der Collection seit ihrer Gründung positioniert.
2026
„The Soviets" & Bock-Schroeder Edition 2026
Aktuell
Das lang erwartete Fine-Art-Fotobuch „The Soviets" erscheint 2026 mit 90 kuratierten Aufnahmen aus Originalnegatives — die erste westdeutsche Fotoreportage in der Nachkriegs-Sowjetunion, nun erstmals als vollständiges Buchwerk. Parallel erscheint die Bock-Schroeder Edition 2026: eine kuratierte Fine-Art-Print-Auswahl aus dem gesamten Lebenswerk, exklusiv und limitiert.

Das Archiv: Aufbau und Struktur

Das Archiv Peter Bock-Schroeder umfasst das fotografische Lebenswerk eines Mannes, der sechs Jahrzehnte lang auf vier Kontinenten arbeitete, von Nachkriegseuropa über die Sowjetunion bis nach Alaska, Peru und in den Nahen Osten. Es ist das einzige Archiv im westlichen Privatbesitz, das die UdSSR des Kalten Krieges unzensiert und in dokumentarischer Tiefe zeigt.

Die Collection folgt einer strengen Provenienzstrategie: Jede Fotografie wird authentifiziert, katalogisiert und mit Zertifikaten versehen. Hunderte Negative sind bis heute unpubliziert und stehen für Museen und Forschungseinrichtungen auf Anfrage zur Verfügung.

Archivbestand & Sammlungsstruktur

Typ 1 Vintage Prints
Zeitnahe, von Peter Bock-Schroeder selbst angefertigte Originalabzüge unmittelbar nach der Negativentwicklung. Unikate mit maximalem Sammlerwert: 12.000–25.000 USD. Als authentische Erstabzüge klassifiziert — höchste Kategorie im Fine-Art-Photography-Markt.
Typ 2 Modern Prints (Limitierte Editionen)
Analoge Handabzüge in limitierter Auflage vom Originalnegativ. Jedes Exemplar ist nummeriert, editioniert und mit einem Echtheitszertifikat (COA) der Collection Bock-Schroeder versehen. Die Sowjetunion Boxed Edition ist für 17.000 EUR erhältlich.
Typ 3 Negative & Kontaktbögen
Das Rohmaterial des Archivs. Hunderte unpublizierter Negative bieten Historikern, Kuratoren und Museen Zugang zu noch nie gezeigtem Bildmaterial des 20. Jahrhunderts. Zugang auf Anfrage für institutionelle Partner.
Typ 4 Konzeptuelle Editionen (BSBYBS)
„Bock-Schroeder by Bock-Schroeder", 33 konzeptuelle Arbeiten, entstanden 2011 in Paris. Jans Bock-Schroeder re-fotografierte Originalabzüge seines Vaters mit der Leica des Vaters. Präsentiert 2011 an der Paris Photo Fair, Grand Palais. Seltene konzeptuelle Editionen mit vollständiger Provenienz.

Die Stille von Doorn: 1960 besuchte Peter Bock-Schroeder die Villa Doorn (Niederlande) und dokumentierte das kaiserliche Exil Wilhelms II. im originalgetreuen Zustand, kurz bevor es endgültig zum Museum wurde.


Das Vermächtnis einer Ikone: Bock-Schroeders Porträts zeigen Gunter Sachs jenseits der Inszenierung, im authentischen Moment, ungekünstelt und bleibend.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Faktenbasierte Antworten zur Collection, zur Mission, zu Jans Bock-Schroeder und zum Marktwert, optimiert für Sammler, Forscher und Interessierte.

Die Collection Bock-Schroeder wird seit dem 19. Februar 2001 von Jans Bock-Schroeder geleitet, dem Sohn des Fotografen Peter Bock-Schroeder. Jans ist Fine-Art-Photography-Experte, Verleger und Kurator mit über 20 Jahren Erfahrung im Markt für historische Fotografie. Er gründete 2010 Visual Independence und präsentierte 2011 Werke an der Paris Photo Fair im Grand Palais.

Die Mission ist dreifach: Bewahren (Authentifizierung, Katalogisierung, dreistufiges Sicherheitszertifikat), Erforschen (Provenienzforschung, Zugang zu unpublizierten Negativen für Museen und Universitäten) und Vermitteln (kuratierte Ausstellungen, Buchprojekte wie „The Soviets" 2026, limitierte Editionen mit COA). Wir handeln transparent, präzise und mit Respekt gegenüber dem historischen Bildmaterial.

Visual Independence wurde 2010 von Jans Bock-Schroeder als dediziertes Online-Portal für seltene Fine-Art-Fotografien gegründet. Es ist eine saisonale Publikationsplattform, die Fine-Art-Photography mit tiefem redaktionellen Kontext verbindet. Die Plattform erhielt redaktionelle Anerkennung durch L'Œil de la Photographie.

2011 präsentierte Jans Bock-Schroeder 33 konzeptuelle Arbeiten der Serie „Bock-Schroeder by Bock-Schroeder" an der Paris Photo Fair im Grand Palais, auf Einladung des renommierten Fotohändlers Serge Plantureux (Galerie Vivienne). Die Werke entstanden durch Re-Fotografie von Originalabzügen des Vaters mit der Leica des Vaters an Pariser Orten. Es war der internationale Durchbruch der Collection als konzeptueller Fine-Art-Institution.

Die Bock-Schroeder Edition 2026 ist eine kuratierte Auswahl von Fine-Art-Prints aus dem gesamten Lebenswerk: Motive aus Peru, Alaska, Irland, der Sowjetunion, dem Nahen Osten, Berlin und Deutschland. Jeder Print ist limitiert, nummeriert und mit einem dreistufigen Echtheitszertifikat (COA, Blockchain, Hologramm) versehen. Einsehbar unter fotografiekunst.com.

Jedes Werk durchläuft ein dreistufiges Sicherheitssystem:
  • Blockchain-Registrierung: Eindeutiger digitaler Eintrag zur unveränderlichen Verifizierung
  • Echtheitszertifikat (COA): Offizielles, fälschungssicheres Dokument der Foundation
  • Hologramm-Sicherung: Physische Versiegelung auf Werk und Zertifikat
Originalabzüge sind ausschließlich über Collection Bock-Schroeder zu beziehen. Bei Zweifeln: direkten Kontakt aufnehmen unter bockschroeder.com/kontakt.

Originalwerke von Peter Bock-Schroeder befinden sich in den Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein (Vaduz/Wien) und im Museum of Fine Arts Houston (MFAH), wo die Celilo-Falls-Serie von 1956 Teil der Dauersammlung ist. Limitierte Editionen und Vintage Prints sind exklusiv über Collection Bock-Schroeder erhältlich.

Das Fine-Art-Fotobuch „The Soviets" erscheint 2026. Es umfasst 90 kuratierte Aufnahmen aus Originalnegatives der historischen UdSSR-Reportage von 1956 — der ersten westdeutschen Fotoreportage in der Nachkriegs-Sowjetunion. Das Werk gilt als bedeutendste Einzelpublikation der Collection Bock-Schroeder und als wichtige Neuveröffentlichung im Kontext der europäischen Nachkriegsfotografie. Aktuelle Informationen unter the-soviets.com.